Critical Mass Marburg

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Critical Renaissance – CM am 16.8., 18 Uhr, Firmaneiplatz

Ein Grüppchen aus dem BI-Verkehrwende-Dunstkreis hat sich getroffen und einen neuen Termin geplant. Kommt zahlreich!

Bei unserem Vorbereitungstreffen gestern haben wir nun folgendes geplant:

Am 16.8. findet eine CM statt – 18 Uhr ab Firmaneiplatz (E-Kirche).

Wenn jemand Musik mitbringen möchte, darf sie oder er das gern tun, wir haben nichts oranisiert, ich freue mich aber über Rückmeldungen.

Wer später kommt findet uns über Critical Maps.

In der nächsten Zeit werden wir jeden dritten Donnerstag im Monat ab dem Firmaneiplatz eine CM fahren, allerdings ab 16 Uhr um damit auch die gewünschte Wirkung zu erzielen.
20.9. 16 Uhr
18.10 16 Uhr
15.11 16Uhr
20.12. 16 Uhr

Ich freue mich auf euch und einen neuen Anfang!

Critical Mass April 2018

Title: Critical Mass April 2018
Location: Elisabeth-Kirche
Description: Mal wieder CM. Ist ja lang genug her.

Startpunkt diesmal ist die E-Kirche.
Start Time: 17:00
Date: 2018-04-20

Persönlicher Beitrag von Jon: Autofreie Oberstadt!

Mittwoch Nacht wurden am Hanno-Drechsler-Platz einige Menschen um ca. halb eins nachts recht überraschend geweckt. Es lag aber nicht an den üblichen Besoffskis oder dem Auto, das gelegentlich hupend die Untergasse runterrast (warum eigentlich?).

Grund für den nächtlichen Krach, der anschließend ca. 4 Stunden anhielt, war ein Kran, der quer auf der Untergasse stand und anscheinend Teile einer Klimaanlage auf das Dach des Schlossbergcenters hob.

Auf Nachfrage bei der Stadt Marburg wurde mir gesagt: ja, das sei von der Stadt so vorgesehen und genehmigt. Die Straße habe für den Kran gesperrt werden müssen. Verständlich. Das gehe aber nur nachts, weil die Barfüßerstraße wegen der Sperrung für “den Verkehr” (gemeint ist: den motorisierten, den Auto-Verkehr) in beide Richtungen freigegeben werden müsse. Das wiederum verstehe ich nicht. (Mir wurde außerdem gesagt, “alle Anliegerinnen und Anlieger” hätten informiert sein sollen; war aber nicht so.)

Die Oberstadt ist ja, wenn man bedenkt, dass sie vor allem ein Gebiet zum Wohnen, Essen und Einkaufen ist, voll von Kraftfahrzeugen. Ein wesentlicher Teil davon sind Lieferfahrzeuge, in denen Post, Pakete und Lieferungen für die gastronomischen Betriebe und Geschäfte transportiert werden. Um diesen Teil des motorisierten Verkehrs werden wir so schnell nicht herumkommen (obwohl es ja durchaus Alternativen zu Sprintern und 7,5-Tonnern gibt; siehe Anhang).

Und dann gibt es den ganzen großen Rest an PKW. Doch wo fahren die eigentlich hin? Mein Eindruck ist, dass es sich dabei um Leute handelt, die keine Fünf Minuten von einem der vielen Parkhäuser, die um die Oberstadt herum zur Verfügung stehen, zu ihrem Ziel gehen wollen. Wenn man durch die Oberstadt geht, sieht man einen ganzen Haufen davon. PKW, die auf der Barfüßerstraße parken, auf dem Gehweg der Reitgasse, am Hanno-Drechsler-Platz und eigentlich überall, wo sich ein paar Quadratmeter Straßenpflaster finden lassen. Aus meiner Erfahrung am Hanno-Drechsler-Platz weiß ich, dass es sich hierbei vor allem um die Autos von Gewerbetreibenden handelt, die “mal eben” etwas aus ihrem Lokal holen, teilweise aber auch einfach mal einen halben Tag davor parken wollen. Ein anderer Teil sind Leute, die es für nötig halten, in der Oberstadt zu parken, wenn sie dort eine Tüte Shopping-Güter mitnehmen wollen.

Das Ordnungsamt ist zwar nicht selten in der Oberstadt unterwegs, aber von den Kontrollen sind die Motorist*innen ja anscheinend nicht beeindruckt.

Damit also diese Leute tagsüber ungehindert zu ihren vermeintlichen Parkplätzen fahren können, die eigentlich öffentliche Plätze und enge, für den Verkehr zu Fuß reservierte Straßen sind, wird die Kran-Aktion lieber in die Nacht verlegt und ein ganzer Haufen Leute wachgehalten. Dass “der Verkehr™” in der Oberstadt zusammenbrechen würde, wenn mal eine Straße für 4 Stunden gesperrt wäre, sollte den Verantwortlichen zu denken geben.

Auch die Infrastruktur in der Oberstadt sieht stellenweise gar nicht so aus, als wäre man an einem Ort für Menschen. Als Beispiel die Untergasse/Am Plan: hier sind die Gehwege generell schmal. Wenn dann mal auch die Gasse schmaler wird, als sie eh schon ist, wird zugunsten der Breite der Fahrbahn der Gehweg noch schmaler. In der Untergasse an der schmalsten Stelle so ca. 30-40 cm; da passen weder Rollstühle oder Kinderwagen noch menschliche Schultern drauf. Am Plan hört der Gehweg auf der Nordseite einfach auf. So muss man sich in der Untergasse im Slalom von einer Straßenseite zur anderen Bewegen, wenn man vom Hanno-Drechsler-Platz Richtung Rudolphsplatz gehen will; denn wenn man hier auf der Fahrbahn läuft, z.B. weil man dem Gegenverkehr auf dem Gehweg ausweicht oder weil der Gehweg eben keiner ist, ist die Empörung bei Autofahrenden oft groß. Wäre die Oberstadt eine große Fußgängerzone, könnte man sich die Bordsteine sparen und die Fußgänger*innen könnten sich mit den Bussen und (kleinen?) Lieferfahrzeugen, die dort noch verkehren, locker arrangieren.

Die Oberstadt soll ja eigentlich ein schöner Ort zum Flanieren, Erholen, Einkaufen sein (und zum Wohnen, was manchmal anscheinend vergessen wird). Aber wird mit einem Haufen abgestellten Autos eine Atmosphäre geschaffen, in der das möglich ist? Tatsächlich sieht es so aus, als werde gerade der Einkaufs-Aspekt durch zu viele parkende Autos eher gefährdet als befördert (https://www.zukunft-mobilitaet.net/3697/analyse/parkplaetze-innenstadt-einzelhandel-parkgebuehr/). Und davon ganz abgesehen finde ich es persönlich einfach frech, dass die Autos von ein paar Leuten vor den Haustüren derer stehen, die in der Oberstadt einfach nur wohnen (http://itstartedwithafight.de/2014/12/11/das-grundrecht-auf-parkplatze/).

Um die Oberstadt zu dem angenehmen, lebenswerten Ort zu machen, der sie sein soll, sollte sie endlich von der Last des unnötigen Autoverkehrs befreit werden. Sie sollte zu einer Fußgängerzone gemacht werden, ohne Einfahrt für Kraftfahrzeuge, die keinen triftigen Grund haben, sie zu befahren (Lieferverkehr, Busse; PKW derer, die tatsächlich darauf angewiesen sind, damit zu ihrem Wohnort zu kommen – das Auto vor der Haustür abzustellen, ist meiner Meinung nach kein solcher Grund). Darüber hinaus braucht sie ein praktikables und nachhaltiges System, um die große Menge an täglichen Lieferungen zu bewältigen, bei dem die verschiedenen Akteur*innen des Lieferverkehrs nicht sich gegenseitig und allen anderen im Weg stehen (siehe Anhang).

 

Ich fordere deshalb: Autofreie Oberstadt!

 

 

Anhang

Logistik in der Stadt:

⛧ CM Marburg Oktober 2017 ⛧ Halloween Special ⛧

 

 

 

 

 

 

BUH!

Am 27.10. (einem Freitag; und zwar genau 14 Tage nach Freitag dem 13. 😲) treffen wir uns um 17 Uhr zum Critical Mass Halloween Special!

Verkleidungen, Süßigkeiten, Blutopfer und gruselige Musik erwünscht.

Critical Mass Marburg Juli 2017

Die nächste CM findet am 20.7.2017, 17Uhr, Elisabeth-Blochmann-Platz statt.

Generell gilt, auch wenn mal jemand nicht dran denkt, einen konkreten Termin im Internet (hier, bei facebook, Telegram, anywhere) explizit zu machen:

jeden dritten (3.) Donnerstag im Monat ist CM. Und sie ist nur eine CM, wenn genug Leute kommen. Und das funktioniert am besten, wenn man einfach hinfährt und guckt. Bestenfalls sind dann 100 Leute da, günstigenfalls wie üblich ein paar mehr als 15, und schlimmstenfalls hat man eine Radtour zum Blochmann-Platz gemacht und kann wieder nachhause fahren oder was anderes schönes machen.

Critical Mass Marburg Mai 2017

Die nächste CM findet am 18.5.2017, 17Uhr, Elisabeth-Blochmann-Platz statt.

Die Polizei-Aktion bei der letzten CM wird anscheinend keine weiteren Folgen für die damals (falsch) beschuldigten Personen haben. Gut so.

Henning Köster von der Marburger Linken fragte ein paar Tage nach dem Vorfall OB Thomas Spies während einer Sitzung der Stadtverordnetenversammlung, was er dazu zu sagen habe, und forderte die Löschung der Filmaufnahmen und das Fallenlassen der Vorwürfe. Spies hatte aber wohl nichts dazu zu sagen außer, dass das Sache der Landespolizeibehörde sei. Jan Schalauske (ebenfalls Marburger Linke) wird die Sache deshalb wohl in den Landtag tragen; mal schauen, was das gibt…

Aber erstmal: am 18.5. (bestimmt bei bombastischem Wetter) Spazieren fahren!

Kriminalisierung – heute nochmal CM

Gestern waren ca. 20 Leute bei der CM.
Nachdem der Verband auf der Bahnhofstraße kurz vor der Elisabeth-Brücke in Richtung Bahnhof von einem Polizeiauto angehalten wurde, fuhr er weiter, da ja nach §27 StVO (https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__27.html) alles rechtens war. Die Polizisten beobachteten dann von ihrem Auto aus, wie eine Runde auf dem Bahnhofsvorplatz gedreht wurde.

Danach fuhr der Verband weiter über die Neue Kasseler Straße, Mauerstraße, Ernst-Giller-Straße.

Kurz vor der Biegung, die die Ernst-Giller-Straße unter der B3 herführt, filmte einer der Polizisten alle Mitglieder des Verbandes. Während der Verband von der Ernst-Giller-Straße auf die Elisabeth-Brücke/Bahnhofstraße einbog, sprang die Ampel auf Rot. Die knapp zehn Leute, die am Ende des Verbandes fuhren, überfuhren, so wie es bei einem geschlossenen Verband vorgesehen ist (https://de.wikipedia.org/wiki/Critical_Mass_%28Aktionsform%29#Deutschland), diese rote Ampel. Das war anscheinend der “Verstoß” auf den die Polizei gewartet hatte. Zwei Polizisten fuhren im Auto auf die Kreuzung und stellten sich dem hinteren Teil des Verbandes in den Weg.

Den Leuten wurde von den Polizisten vorgeworfen, illegal eine rote Ampel überfahren zu haben, und sie wurden aufgefordert ihre Personalien anzugeben. Von mehreren Teilnehmer*innen der CM wurden die Beamten auf die Rechtslage hingewiesen. Erstmal nur mit dem reinen Hinweis auf §27 StVO, anschließend durch das Verlesen dieses Paragraphen; das sei ihnen aber egal, die Bußgeldbehörde werde entscheiden.

Einer beschuldigten Person, die keinen Ausweis dabei hatte, wurde mit Gewahrsam zur Feststellung der Personalien gedroht und zu diesem Zweck ein Polizei-Kleinbus angefordert, der dann ebenfalls auf der Elisabeth-Brücke parkte.

Leuten, die das Geschehen filmten, wurde versucht ihre Kameras abzunehmen.

Zwei der Beamten, darunter der, der am aggressivsten auftrat, im gesamten Verlauf der Auseinandersetzung mit gehobener Stimme sprach bzw. schrie und auch grob an der Kamera gezerrt hatte, die am Hals einer teilnehmenden Person hing, trugen keine Namensschilder und weigerten sich, ihre Namen preiszugeben.

Schließlich waren alle Personalien aufgenommen, alle Teilnehmenden blieben frei und der Verband fuhr weiter. Alle zum Ende noch Anwesenden besprachen sich. Kontaktdaten wurden getauscht und den Betroffenen ist die Solidarität der 20 Zeug*innen und diverser verkehrspolitischer Gruppen in Marburg sicher.

Diese Willkür und Kriminalisierung werden wir nicht hinnehmen!

Lustig war an dieser Geschichte eigentlich nur, dass die Polizei mit 3-4 Fahrzeugen und einigen Beamten (und den 20 Fahrradfahrenden, die von ihnen aufgehalten wurden) für ca. eine Dreiviertelstunde die Abfahrt der B3 und die Elisabeth-Brücke blockiert hat.

Heute (Freitag) treffen wir uns, weil’s gestern so schön war, gleich nochmal zur Spazierfahrt. 18 Uhr Elisabeth-Blochmann-Platz.

CM Marburg März 2017

Title: CM Marburg März 2017
Location: Elisabeth-Blochmann-Platz
Start Time: 17:00
Date: 2017-03-16

Geänderte Startzeit November 2016

Damit die lieben Leute vom Kongress der Initiative für Psychologie im Umweltschutz mitmachen können, beginnt die CM dieses Mal um 17 16:30 Uhr.

CM Marburg November 2016

Die CM im November findet am 17.11. um 18Uhr 17Uhr 16:30 Uhr statt. Start, wie immer, vom Elisabeth-Blochmann-Platz.

Title: Critical Mass Marburg November 2016
Location: Elisabeth-Blochmann-Platz
Start Time: 18:00
Date: 2016-11-17

Critical Mass Marburg

Wir treffen uns einmal im Monat am Elisabeth-Blochmann-Platz.

Warum?

"Wann?" ist immer so eine Frage, aber hier werden die Daten, die auf der CM-facebook-Seite gepostet werden, möglichst aktuell gespiegelt.

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